Urlaub 2007
Unsere Nachbarn :-) Leider habe ich mal wieder meine Reisebeschreibungen
unwiederbringlich gelöscht,
so das hier nur noch ein kleiner Teil zu finden ist.
Losgezogen sind wir am 31.8. unserem Hochzeitstag. Den wollten wir auch mit einem guten Essen noch am Abend genießen. Da wir uns erst gegen 19:00 Uhr Zuhause verabschiedet haben, kamen wir natürlich nicht weit. Wir verbrachten einen wunderbaren Abend direkt bei uns im Hintertaunus auf der Landsteiner Mühle.
Ich hatte einige Bogen-Parcoure heraus gesucht. Nun war die Frage: Mecklenburg oder Bodensee? Osten oder Westen?
Unser Luxusmobil :-)
Am nächsten Morgen fällten wir die Entscheidung uns erst mal Richtung Westen in die Eifel zu bewegen und dann nach Süden auf Bogenschützen-Spuren weiter zu ziehen. Wir peilten als erstes....
Biersdorf in der Eifel Web-Link
..an. In einer Gaststätte empfing uns nach einem Anruf ein etwas wortkarger Wirt, welcher uns an einen Gast verwies, der die Aufgabe übernahm uns mit seinem Pkw zum Parcours zu lotsen. Nach einem freundlichem kurzen Gespräch lies er uns dann den Parcours allein erkunden. Dieser erwies sich als sehr schön und abwechslungsreich zu schießen. Leider hatte ich keinen besonders guten Tag und wollte keinen Fehlschuß hinnehmen sondern jagte jedesmal noch einen Pfeil hinterher. So verabschiedete ich mich an dem Tag von einem großen Teil meiner Lieblingspfeile.
Die Eifeler-Bow-Hunters haben dort in dem verträumten Ort einen netten kleinen Parcours. Wir fragten einfach Passanten nach den Bogenschützen und bekamen sofort eine nette Einführung in die örtliche Familien- und Vereinskunde.
Nach einem kurzen Plausch mit dem ehemaligen? Vorsitzenden und einer guten Schießrunde nahmen wir seinen Tipp war und fuhren nach Echternach auf den Campingplatz. Wir sehnten uns nach Dusche und einer ausführlicheren Körperpflege. auch brauchten wir dringend neue Pfeile.
Echternacherbrück und Luxemburg
In Echternacherbrück blieben wir 2 Tage, bauten Pfeile und lernten das Spiesertum von Wandercampern mit gelbem Nummernschild kennen. Nach kurzer Zeit hatte ich gelernt, das die offenen Gespräche in den Waschräumen sich zu 90 % um Ordnung und Sauberkeit derselbigen drehten. Unser schönes kleines Bussschen, von mitleidigen Blicken gequält oder Misstrauisch beäugt, tat mir fast leid. Ich lies Otmar mit den Pfeilen allein und verschwand mit dem Rad Flußaufwärts an der Sauer entlang.
Hier beeindruckte mich die Natur und die Faszination jede Brücke zu nutzen und ständig die Länder zu wechseln. Immer faszinieren mich Grenzen, immer fasziniert es mich diese ohne viel Mühe zu überschreiten. Immer stelle ich mir vor, welche Schicksale sich einst an Diesen Abgespielt haben und welches Glück es ist, jetzt einfach darüber spazieren zu können. Vom Übermut erfasst landete ich an diesem Abend noch IM Wegrand, zum Glück von weicher Erde und Brennesseln aufgefangen, so das Mensch und Rad nicht allzu viel Schaden erlitten hatten. Später machten Otmar und ich zusammen noch eine Erkundungstur Flußabwärts und speisten gemütlich auf deutscher Seite, welche sich an diesem Fleck der Welt als eindeutig gastlicher erwies. Auf der Luxenburger Seite fehlten einfach Gaststätten.
Weiskirchen im Saarland
mit Tunier von "Kalles Longbow" Trotzdem wir die Bogenschützen - Zeitschrift dabei hatten, verfielen wir dem Irrtum ( Wir brachten die vielen Tips und Empfehlungen wohl etwas durcheinander ) das in Weiskirchen ein ständiger Parcours sei. Wir riefen unter der angegebenen Nummer bei Kalle an und erhielten eine Mobilnummer. Dort war er dann selbst am Telefon und sagte das er im Wald sei um Tiere zu stellen. Wir waren nach 2 Tagen richtig hungrig zu schießen und fragten ob wir gleich schießen dürften. Da reagierte Kalle doch etwas abwehrend. Wir sollten erst mal unseren Übernachtungsplatz ansteuern er käme dann dort hin. Ja er habe auch Baumaterial dabei und könne uns auch Verlängerungsspitzen verkaufen. Also fuhren wir nach einem ausführlichen Einfall im ortsansässigen Supermarkt zu besagtem Wildpark und wunderten uns, das ein Tierwildgehege und Bogenschießen sich hier nicht zu wiedersprechen schienen. Erst bei dem Spaziergang im Park dämmerte uns langsam, das wir uns zu einem Turnier und nicht einem ständigen Parcours aufgemacht hatten.
Kalle musste einen sonderbaren Eindruck von uns gehabt haben. :-) Am Abend klärte sich das Missverständnis auf, wir lernten auch seine Gefährtin Sabine kennen und schlossen uns der Gruppe der ersten Ankömmlinge an und speisten gemeinsam in der ortsansässigen Gaststätte. Ich war genoss den Abend mit Gesprächen über das Bogenschießen, besonders Beeindruckt von Peter der sein Hobby auch im Rentenalter über 70 jährig noch intensiv betreibt. Seine Vitalität übte große Faszination auf mich aus.
Wir waren sehr gespannt, wer sich bei dem Turnier noch in unsere Gruppe eintragen würde, denn bisher kannten wir niemanden der langsam eintrudelnden Schützen. Nur Angelika Hörning, die Herausgeberin von der Bogenschütze -Zeitschrift kannte ich bisher aber nur von Fotos. Kurz vor Startbeginn dann doch noch 2 bekannte Gesichter,
der Rolf ( Arcus ) und Krah, beide kannten wir aus den Foren und von Neubrunn.
Wir waren Überrascht, als sich in unsere Gruppe Angelika und Volker eingetragen hatten und begrüßten es, die Beiden etwas kennen zu lernen.Und obwohl wir nicht durch Glanzleistungen im Schießen auffielen, hatten wir ein paar schöne Tage und auch einen gemütlichen Abend am Feuer.
Das Turnier zeichnete sich mehr durch viele weite Schüsse als durch sehr kniffelige Schussfenster suchen aus. Es war ein 2 Tages Turnier mir einer 3 Pfeil und einer Hunterrunde. Was mich etwas "nervte" war die Abgezeichneten Arme u. Beine der Tiere, ( besonders beim Bären mit der Hand vor dem Herzen und dem Pfeil weit im Körper ) aber dafür kam man ständig wieder am Versorgungs-stand vorbei und keiner litt unter Hunger oder Durst.
Trier mit dem Rad
Hier übernachteten wir auf einem Giganten-Platz für mobile Villenbesitzer. Dieser Stellplatz für Wohnmobile verführte Otmar u. mich zu einem kleinen Abendspaziergang mit Besichtigung. Ich kam mir vor wie die Pärchen, welche Sonntags durch ihr Wohngebiet schlendern um herauszufinden, was sie noch kaufen ( bauen ) müssen um im Rennen zu bleiben. Unser Bussi wirkte wieder wie ein kleines Zubehör und erinnerte an die Dienstbotenwohnung - oder so. Ich wunderte mich, das niemand einen Pool auf seinem Bussdach hatte. Trier selbst eroberten wir mit dem Rad was sich als sehr sinnvoll und spassig erwies.
Matzenbach im Saarland Web-Link
Annweiler in der wunderbaren Pfalz. Dort besuchten wird die Burg-Trifels, welche leider zum Bogenschießen waren wir am nächsten Morgen bei
"Kurt the Kill" im Tal des Grauens Web-Link
einem eher wie ein großer Abenteuerspielplatz anmutenden Parcours in einem lichten Waldhang und einem kleinen wilden Gelände. Hier haben wir einige Pfeile im Erdreich versteckt, weil wir nicht mehr wußten, wohin sie verschwunden waren.
Baden-Bow-Man Web-Link
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Straßburg mit dem Rad

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